Donnerstag, 16. Dezember 2010
St Petersburg – die Stadt des Regens und der vielen Kanäle
Da Kerstin sooo fleißig über unser Hüttenwochenende geschrieben hat, werde ich nun auch noch meinen Senf über unsere St. Petersburg-Reise dazu geben!
Angefangen hat alles damit, dass wir am Montag um 7.00 Uhr in der Früh vor unserer Universität auf die immer zu spät kommenden Spanier gewartet haben. Nach einer guten halben Stunde konnte es dann endlich losgehen! Die Busfahrt war eigentlich ganz ok und um 15.00 Uhr waren wir dann auch endlich in St. Petersburg. Unser Hotel war ein riesiger Betonblock mit mehr als tausend Zimmern. Am Abend hatten wir dann auch schon unseren ersten Programmpunkt: Ballett „Schwanensee“ im Hermitage Theater.
Unser erster Eindruck nach diesem Tag von Russland: unfreundliche Menschen, die kaum Englisch sprechen, tägliche Staus und außergewöhnliche Bauten in der ganzen Stadt verteilt.
Am Dienstag ließen wir uns beim Frühstück nichts abgehen und machten uns dann anschließend auf dem Weg zum Bus, wo unser Guide bereits auf uns wartete! Eine City Tour stand auf dem Programm. Nach ca. 3 Stunden waren wir dann bestens über St. Petersburg informiert. Im Anschluss ging es dann zur Hermitage – ein tolles Museum in mitten von St. Petersburg – und waren von den Räumen und Ausstellungsstücken schwer begeistert!
Das Highlight des Tages war wohl der River Cruise durch die Kanäle von St. P. – Prosecco versüßte uns zusätzlich noch die Fahrt! ;-)
Am Mittwoch stand für uns nur Catherine’s Palace auf dem Programm…um dort hin zu gelangen mussten wir erst ca. 1,5 Stunden mit dem Bus fahren. Aber die Fahrt hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die Sommerresidenz erstrahlte im kitschigen babyblau und die prunkvollen Räume und Säle ließen auf einen verschwenderischen Lebensstil schließen. Erwähnenswert ist auch der sogenannte „Amber Room“. Dieser ist an den Wänden mit Bernstein versehen und es funkelte und blitzte wohin man auch sah. Leider durften dort keine Fotos gemacht werden.
Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung und so machten wir uns auf den Weg in das Stadtzentrum von St. Petersburg. An diesem Tag hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, denn es war strahlend blauer Himmel. Unser Guide erklärte uns dann, dass St. P. auch die „Stadt des Regens“ genannt wird – wir konnten uns also glücklich schätzen…
Die Innenstadt ist sehr beeindruckend! Allein schon die kyrillische Sprache mit der ich, im Gegensatz zur Kerstin, gar nicht vertraut bin! Allerdings ist Shoppen gehen in St. P. teurer als in Helsinki bzw. Mitteleuropa!
Den Donnerstagmorgen starteten wir natürlich wieder mit einem herzhaften Frühstück in unserem Hotel und danach erkundeten wir auf eigener Faust die restlichen Sehenswürdigkeiten, die wir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht gesehen hatten! Wir ließen uns nichts abgehen und waren immer für kleine Kaffee- bzw. Esspausen zu haben.
Die Abende verbrachten wir entweder gemeinsam im Hotelzimmer, in einer Bar oder in einem Restaurant in der Innenstadt. Das Leben dort ist auf alle Fälle günstiger als zB in Österreich bzw. Helsinki. Im Stadtzentrum selbst waren die Preise jedoch gesalzen…
Somit war dann auch schon unser letzter Tag angebrochen und um 12 Uhr hieß es raus aus den Zimmern und ab zum Bus. Wir machten noch zwei letzte Stopps: in Wyborg und beim Duty Free Shop kurz vor der finnischen Grenze. Den Trip nach Wyborg hätten wir uns sparen können, die „Stadt“ war winzig und es gab nicht zum sehen bzw. zu tun.
St. Petersburg war wirklich eine Reise wert und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann nochmal dorthin fahren werde…dann auf alle Fälle mit meinem Freund, denn St. Petersburg ist eine sehr romantische Stadt und vergleichbar mit Venedig.
Am späten Abend kamen wir dann wieder in Helsinki an mit einem Koffer voll mit neuen Impressionen und Geschichten.
5 Mädls, eine Auto, und eine Hütte am See.....
Spät aber doch schreiben wir doch noch über unsere Tour die wir Anfang Oktober (!!) gemacht haben.
Susi,Olga,Katl,Sabine und ich haben uns für drei Tage eine Hütte in der Nähe von Lahti gemietet und uns mit dem Auto vollgepackt dorthin auf dem Weg gemacht.
Das Highlight zu Beginn war schon mal, dass unsere schusselige Französin mit Blazer und Halbschuhe für ein Wochenende mit Wandern ausgerüstet war (+ zusätzlich noch zwei weitere taschen natürlich!)
In Lahti machten wir einen Zwischenstopp und sagen uns die Skisprungschanze und die Stadt an... mit dem Wetter hatten wir totales Glück und konnten den halben Tag so riichtig genießen.
Ein paar Stunden und ein paar Umwege später kamen wir dann endlich bei dir Hütte an!
Dort angekommen gings gleich mal zum See, ab ins Boot und schon wurde brav gerudert....
Danach kehrten wir wieder zur Hütte zurück und starteten das kochen... Die Haus-eigene Saune wurde am Abend natrülich auch noch getestet....
Tag 2 startete mit einem leckerrrrreeen Frühstück, danach konnte die Wanderung schon starten. Unsere französische Heldin wollte sich mit ihren Halbschuhen (dieses mal ohne Blazer) auf den weg machen...nur gut dass die Österreischerinne wissen wie man sich dafür richtig kleidet!
Irgendwann ware das wandern dann nicht mehr spannend genug und wir wechselten zum bequemeren fortbewegunsgmittel- unserem Auto!!
Unsere Tour Salonsaari- Vääksy- Asikkala und Rukkilanhaiju Brücke endete in einem süßen Kaffee... (natürlich gabs auch Kuchen :-) )
An diesem Abend war Katl unser Grillmeister- endlich wieder Steak!!! Bei Sauna und Bier und einem DVD abend wurde die letzte Nacht so richtig ausgekostet!!
Tag 3: startete wieder gemüdlichst, doch noch ahnte ich nicht was mich noch erwarten würde. Ich war leider so unvorsichtig und brachte den Vorschlag an noch mal mit dem Ruderboot rauszupaddeln... Auf dieses ANgebot hin, meldete sich leider nur Olga, unsere Chaoten-Französin ...
Der Paddelausflug entwickelte sich zur Katastrophe da sich am See heraustellte dass sie eigentlich nicht weiß wie paddeln funktioniert... so arbeitete sie eigendlich nur gegen mich und ich durfte Paddelunterricht geben. Geschlagene 40 min später und einigen verlorenen nerven kamen wir wieder heil und trocken am Ufer an!!
Am Nacmittag wurde dann nur noch die Hütte geputzt und ein richtig guter Abschluss-Burger auf der Heimreise gegessen!!!
Susi,Olga,Katl,Sabine und ich haben uns für drei Tage eine Hütte in der Nähe von Lahti gemietet und uns mit dem Auto vollgepackt dorthin auf dem Weg gemacht.
Das Highlight zu Beginn war schon mal, dass unsere schusselige Französin mit Blazer und Halbschuhe für ein Wochenende mit Wandern ausgerüstet war (+ zusätzlich noch zwei weitere taschen natürlich!)
In Lahti machten wir einen Zwischenstopp und sagen uns die Skisprungschanze und die Stadt an... mit dem Wetter hatten wir totales Glück und konnten den halben Tag so riichtig genießen.
Ein paar Stunden und ein paar Umwege später kamen wir dann endlich bei dir Hütte an!
Dort angekommen gings gleich mal zum See, ab ins Boot und schon wurde brav gerudert....
Danach kehrten wir wieder zur Hütte zurück und starteten das kochen... Die Haus-eigene Saune wurde am Abend natrülich auch noch getestet....
Tag 2 startete mit einem leckerrrrreeen Frühstück, danach konnte die Wanderung schon starten. Unsere französische Heldin wollte sich mit ihren Halbschuhen (dieses mal ohne Blazer) auf den weg machen...nur gut dass die Österreischerinne wissen wie man sich dafür richtig kleidet!
Irgendwann ware das wandern dann nicht mehr spannend genug und wir wechselten zum bequemeren fortbewegunsgmittel- unserem Auto!!
Unsere Tour Salonsaari- Vääksy- Asikkala und Rukkilanhaiju Brücke endete in einem süßen Kaffee... (natürlich gabs auch Kuchen :-) )
An diesem Abend war Katl unser Grillmeister- endlich wieder Steak!!! Bei Sauna und Bier und einem DVD abend wurde die letzte Nacht so richtig ausgekostet!!
Tag 3: startete wieder gemüdlichst, doch noch ahnte ich nicht was mich noch erwarten würde. Ich war leider so unvorsichtig und brachte den Vorschlag an noch mal mit dem Ruderboot rauszupaddeln... Auf dieses ANgebot hin, meldete sich leider nur Olga, unsere Chaoten-Französin ...
Der Paddelausflug entwickelte sich zur Katastrophe da sich am See heraustellte dass sie eigentlich nicht weiß wie paddeln funktioniert... so arbeitete sie eigendlich nur gegen mich und ich durfte Paddelunterricht geben. Geschlagene 40 min später und einigen verlorenen nerven kamen wir wieder heil und trocken am Ufer an!!
Am Nacmittag wurde dann nur noch die Hütte geputzt und ein richtig guter Abschluss-Burger auf der Heimreise gegessen!!!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Stockholm... Die Stadt auf 14 Inseln!
Am 15.9. beschlossen wir nach langem hin und her überlegen, doch das Wochenende in Stockholm zu verbringen, und so buchten wir noch schnell eine Kabine und Hostel.
Am 16.9. ging der Ausflug dann mit Fabienne (Schweizerin), David (Tiroler), Kati und mir los!
Am Donnerstag Nachmittag legte die Fähre mit uns dann ab,... zuvor machten wir noch Scherze über unsere "Kabine", aber bald war uns nicht mehr zum scherzen aufgelegt, denn wir waren wirklich einen Stock unter den Autos untergebracht!! (2nd Floor) !!! Außer dem Schlaf verbrachten wir die Zeit aber nicht in dieser kleinen Kajüte... Denn die Nacht alleine war uns schon Abenteuer genug... Das Schiff wackelte die ganze Nacht!! (Haben an diesem Abend erkannt, dass eine einmalige Erfahrung total ausreicht!) :-)
Nach der Wackelnacht hatten wir noch ein rieseeeeeeeeen Frühstück am Schiff und um 10:00 Ortszeit kamen wir dann in Stockholm an und die Erkundungstour startete!
Zuerst machten wir uns auf den Weg zu unserem Hostel am Boot (schon wieder ein Boot...leider war ich beim Buchen noch überzeugt davon, dass ich es lieben würde am Boot zu schlafen) Die Kajüte war noch kleiner!! Aber das minderte unseren Spaß gar nicht,im Gegenteil sogar!
An unserem ersten Tag hatten wir trotz schlechter Wettervorhersage ein richtiges Glück, und wir konnten bei Sonnenschein Gamlastan erkunden(Palast, Altstadt, Parlament,...)
Zu Mittag genossen wir ein gutes Steak, und bei einem "Coffee to go" machten wir uns auf den Weg zum Märchenmuseum! Wir waren dort mit Abstand die ältesten Kinder! Genossen es aber mindestens gleich wie die 3-4 jährigen :-)
Danach ging es dann zum Fernsehturm wo wir lange die schöne Aussicht genossen und hunderte von Fotos machten!
Um möglichst wenig auf dem Wackelboot zu verbringen, beschlossen wir noch ein bisschen das Nachtleben zu erkunden.
Am 2. Tag wurden wir von meinem sanften Weckton geweckt, im Gegensatz zu Kati´s (der haben wir verboten ihren grauenhaften Weckton nochmal zu benutzen!!! :-) ) Danach gabs ein gutes Frühstück am Boot und dann getrenntes Programm! Da Fabienne und Kati schon mal in Stockholm waren, schauten David und ich uns gemeinsam das Vaasa Museum an!! War wirklich sehr interessant!
Am Nachmittag trafen wir uns dann mit den Mädls wieder und bummelten noch gemeinsam herum, erkundeten noch ein bisschen die Stadt und kauften dann das Abendessen fürs Boot ein!
Bei Regen machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Schiff und bezogen dann um 17:00 wieder unsere Kajüte!
Den Abend verbrachten wir in einem coolen Lokal am Boot, wo wir vergeblich versuchten David ein Kartenspiel zu lernen ... das erklären dauerte länger als das spielen... für 3 runden "jolly" (od. "römi") brauchten wir 1,5 std!!!!! :D es kostete wirklch nerven!!!! aber es hatte auf jeden fall unterhaltungsfaktor hoch 10 !!!
Am Abend sahen wir uns dann noch einen Film in der Kabine an. Sonntag Morgen gingen wir alle mehr oder weniger seekrank vom Schiff, da es ein Unwetter am Meer gab!!! Den ganzen Sonntag waren wir noch etwas wackelig auf den Beinen, aber nichts desto trotz hat es sich wirklich ausgezahlt!!
Stockholm ist wirklich sehenswert, und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich dort war!!!
Am 16.9. ging der Ausflug dann mit Fabienne (Schweizerin), David (Tiroler), Kati und mir los!
Am Donnerstag Nachmittag legte die Fähre mit uns dann ab,... zuvor machten wir noch Scherze über unsere "Kabine", aber bald war uns nicht mehr zum scherzen aufgelegt, denn wir waren wirklich einen Stock unter den Autos untergebracht!! (2nd Floor) !!! Außer dem Schlaf verbrachten wir die Zeit aber nicht in dieser kleinen Kajüte... Denn die Nacht alleine war uns schon Abenteuer genug... Das Schiff wackelte die ganze Nacht!! (Haben an diesem Abend erkannt, dass eine einmalige Erfahrung total ausreicht!) :-)
Nach der Wackelnacht hatten wir noch ein rieseeeeeeeeen Frühstück am Schiff und um 10:00 Ortszeit kamen wir dann in Stockholm an und die Erkundungstour startete!
Zuerst machten wir uns auf den Weg zu unserem Hostel am Boot (schon wieder ein Boot...leider war ich beim Buchen noch überzeugt davon, dass ich es lieben würde am Boot zu schlafen) Die Kajüte war noch kleiner!! Aber das minderte unseren Spaß gar nicht,im Gegenteil sogar!
An unserem ersten Tag hatten wir trotz schlechter Wettervorhersage ein richtiges Glück, und wir konnten bei Sonnenschein Gamlastan erkunden(Palast, Altstadt, Parlament,...)
Zu Mittag genossen wir ein gutes Steak, und bei einem "Coffee to go" machten wir uns auf den Weg zum Märchenmuseum! Wir waren dort mit Abstand die ältesten Kinder! Genossen es aber mindestens gleich wie die 3-4 jährigen :-)
Danach ging es dann zum Fernsehturm wo wir lange die schöne Aussicht genossen und hunderte von Fotos machten!
Um möglichst wenig auf dem Wackelboot zu verbringen, beschlossen wir noch ein bisschen das Nachtleben zu erkunden.
Am 2. Tag wurden wir von meinem sanften Weckton geweckt, im Gegensatz zu Kati´s (der haben wir verboten ihren grauenhaften Weckton nochmal zu benutzen!!! :-) ) Danach gabs ein gutes Frühstück am Boot und dann getrenntes Programm! Da Fabienne und Kati schon mal in Stockholm waren, schauten David und ich uns gemeinsam das Vaasa Museum an!! War wirklich sehr interessant!
Am Nachmittag trafen wir uns dann mit den Mädls wieder und bummelten noch gemeinsam herum, erkundeten noch ein bisschen die Stadt und kauften dann das Abendessen fürs Boot ein!
Bei Regen machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Schiff und bezogen dann um 17:00 wieder unsere Kajüte!
Den Abend verbrachten wir in einem coolen Lokal am Boot, wo wir vergeblich versuchten David ein Kartenspiel zu lernen ... das erklären dauerte länger als das spielen... für 3 runden "jolly" (od. "römi") brauchten wir 1,5 std!!!!! :D es kostete wirklch nerven!!!! aber es hatte auf jeden fall unterhaltungsfaktor hoch 10 !!!
Am Abend sahen wir uns dann noch einen Film in der Kabine an. Sonntag Morgen gingen wir alle mehr oder weniger seekrank vom Schiff, da es ein Unwetter am Meer gab!!! Den ganzen Sonntag waren wir noch etwas wackelig auf den Beinen, aber nichts desto trotz hat es sich wirklich ausgezahlt!!
Stockholm ist wirklich sehenswert, und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich dort war!!!
Montag, 20. September 2010
Donnerstag, 16. September 2010
Tallinn – eine Stadt voller Überraschungen
Das Wochenende vom 10. – 12. September verbrachten Kerstin und ich mit 2 ganz lieben Österreicherinnen in Tallinn. Tallinn ist von Helsinki aus am besten mit der Fähre zu erreichen. Was sich um 8.00 am Morgen auf solch einer Fähre abspielt, ist fast unglaublich: der Alkohol fließt bereits in Strömen, es gibt verschiedene Bars, eine mit Karaokemusik, die andere mit großer Tanzfläch. Auf dem Schiff gibt es ein Restaurant sowie einen großen Supermarkt, der vor allem Alkohol, Kosmetikprodukte und Süßigkeiten verkauft.
Als wir nach guten 3 Stunden am Hafen von Tallinn ankamen, begann die Suche nach unserem Hotel. Bei der Hotelsuche hatten wir ziemlich viel Glück, denn das 1. Hotel (Braavo) befand sich direkt in der Altstadt und war sehr günstig, und das obwohl das Frühstück inkludiert war. Das 2. Hotel (Stroomi) war etwas außerhalb von der Altstadt, aber mit dem Bus in 10 Minuten zu erreichen. Das Viertel in dem unser Hotel lag, war uns jedoch etwas suspekt…
Das Wetter war toll an unserem 1. Tag und wir machten uns auch gleich auf den Weg in die Altstadt. Keiner von uns hat sich gedacht, dass Tallinn eine so tolle Stadt ist. Auch was die Preise anbelangt – Alkohol um einiges günstiger als in Helsinki, Lebensmittel und Essen gehen auch sehr viel günstiger! Nur zum Vergleich: in Tallinn kostet 1 Orbit-Kaugummi 44 Cent. Cool, oder?! Wir haben es wirklich genossen, viel zu essen und in einem oder mehreren Cafés zu sitzen!
Wir haben das gesamte Wochenende ausgenützt um uns die Stadt anzuschauen und haben uns dabei nichts abgehen lassen. So hatten wir am Samstag alle einen Termin im Kosmetikstudio: Romana und Kerstin ließen sich massieren (sooo günstig, unglaublich), Tanja hat sich einen neuen Haarschnitt verpassen lassen und ich bin zur Pediküre gegangen! Wir hatten wahrlich unseren Spass das ganze Wochenende über und ein Highlight war das Abendessen im „Olde Hansa“, einem mittelalterlichen Restaurant. So ließen wir mit Honig- und Zimtbier und diversen verschiedenen Fleischsorten (Bär und Rentier) den letzten Abend ausklingen…
Kurz vor unserer Abfahrt am Sonntag deckten wir uns noch mit alkoholischen Getränken ein. Vor allem Tanja und Romana kauften so viel Wodka und Bier, dass es fast unmöglich war den Koffer auch nur ein bisschen anzuheben! J
Das Wochenende in Tallinn hat uns allen sehr gut gefallen und wird uns sicher in guter Erinnerung bleiben…ganz besonders unser Familien-Appartment im Braavo Hotel! ;-)
Tallinn – wir kommen wieder!!!
Seurasaari – Eichhörnchen so weit das Auge reicht!
Mittwoch ist der perfekte Tag um einen Tagesausflug zu starten, da Kerstin und ich erst am Abend (17.40 Uhr) Vorlesung haben. So machten wir uns an einem sonnigen Mittwoch auf nach “Squirrel Island“. Wie der Name schon sagt, soll es dort haufenweise Eichhörnchen geben…
So war es dann auch. Keiner von uns hätte sich gedacht, dass sooo viele Squirrels eine einzige Insel bewohnen können. Und diese kleinen Dinger waren auch noch ziemlich frech. Sobald die Viecher unser Studentenfutter gerochen hatten, wurden wir sprichwörtlich verfolgt…
Das Highlight war dann schließlich, als die kleinen süßen Eichhörnchen auf uns raufkrabbelten und uns die Nuss bzw. Rosine aus der Hand gestohlen haben. Eh klar, dass wir ca. eine Stunde damit verbrachten, die Tierchen zu füttern. Es war auch wirklich ein Spass!!!
Nach der „Raubtierfütterung“ suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen um auch endlich mal eine Kleinigkeit zu essen. Nach einem kurzen Fußmarsch fanden wir dann ein richtig schönes Plätzchen auf Steinen direkt am Meer.
Die Insel ist sehr schön und auf alle Fälle einen Ausflug wert – allein schon wegen der vielen Eichhörnchen! Dass diese aber so zutraulich sind, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.
Mittwoch, 1. September 2010
1. Turku Trip
28.08.2010, 09.09 Uhr - vier österreichische Auslandsstudenten stehen noch ziemlich verschlafen am Bahnhof in Pasila und warten auf den Zug nach Turku.
Die Rede ist hier von David, Philipp, Kerstin und mir. Pünktlich um 09.09 Uhr kommt unser Zug Richtung Turku an und wir suchen uns erst mal ein gemütliches Plätzchen für unsere Zugfahrt. Schlussendlich landen wir im Kinderabteil - der Schaffner hat uns zwar ein bisschen schief angeschaut, aber kein Wort gesagt. Also machen wir's uns dort für die nächsten 2 Stunden gemütlich...
Kaum in Turku angekommen, suchen wir auch schon nach einem Café - mit 3 Kaffeesüchtigen ist das halt so... -
und landen schließlich in der Fastfoodbude Hesburger. Nachdem wir uns alle mit Kaffee (bzw. Tee) und Kuchen gestärkt haben kann die Erkundungsreise richtig losgehen!
Zuerst spazieren wir einfach drauf los und machen Fotos von allem und jedem - vor allem Philipp, der ist wirklich der ärgste Paparazzi! :-)
Nachdem wir in der Nähe vom Hafen ca. 100 Sprungfotos gemacht haben, machen wir uns auf zur Kathedrale in Turku. Dort treffen wir unsere anderen Kollegen, die mit der Organisation HELGA den Trip nach Turku gemacht haben. Als die uns einladen mit zum Schloss zu fahren sagen wir natürlich nicht nein und schließen uns prompt bei der Gruppe an.
Das Schloss war schön und unser Guide hat seine Aufgabe richtig gut gemacht. Allerdings konnten wir schon gar nicht mehr so richtig aufpassen, da wir alle schon ein richtiges Loch im Bauch hatten...
Rico's - das erstbeste Restaurant das wir im Zentrum von Turku finden konnten. Dort saßen wir sage und schreibe 2 Stunden und ließen's uns gut gehen. Das Essen war sehr gut und der Preis war für finnische Verhältnisse schwer in Ordnung.
Mit vollen Bäuchen gingen wir danach noch am Hafen entlang und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher in die Brauerei in Turku. Danach waren wir alle glücklich und zufrieden und machten uns auf den Weg Richtung Bahnhof.
Um 20.00 Uhr ging unser Zug Richtung Helsinki. Müde und ein paar Eindrücke reicher kamen wir um 22.00 Uhr in Pasila an und verabschiedeten uns von "unseren" Jungs.
Unser 1. Ausflug war wirklich gelungen...!
Die Rede ist hier von David, Philipp, Kerstin und mir. Pünktlich um 09.09 Uhr kommt unser Zug Richtung Turku an und wir suchen uns erst mal ein gemütliches Plätzchen für unsere Zugfahrt. Schlussendlich landen wir im Kinderabteil - der Schaffner hat uns zwar ein bisschen schief angeschaut, aber kein Wort gesagt. Also machen wir's uns dort für die nächsten 2 Stunden gemütlich...
Kaum in Turku angekommen, suchen wir auch schon nach einem Café - mit 3 Kaffeesüchtigen ist das halt so... -
und landen schließlich in der Fastfoodbude Hesburger. Nachdem wir uns alle mit Kaffee (bzw. Tee) und Kuchen gestärkt haben kann die Erkundungsreise richtig losgehen!
Zuerst spazieren wir einfach drauf los und machen Fotos von allem und jedem - vor allem Philipp, der ist wirklich der ärgste Paparazzi! :-)
Nachdem wir in der Nähe vom Hafen ca. 100 Sprungfotos gemacht haben, machen wir uns auf zur Kathedrale in Turku. Dort treffen wir unsere anderen Kollegen, die mit der Organisation HELGA den Trip nach Turku gemacht haben. Als die uns einladen mit zum Schloss zu fahren sagen wir natürlich nicht nein und schließen uns prompt bei der Gruppe an.
Das Schloss war schön und unser Guide hat seine Aufgabe richtig gut gemacht. Allerdings konnten wir schon gar nicht mehr so richtig aufpassen, da wir alle schon ein richtiges Loch im Bauch hatten...
Rico's - das erstbeste Restaurant das wir im Zentrum von Turku finden konnten. Dort saßen wir sage und schreibe 2 Stunden und ließen's uns gut gehen. Das Essen war sehr gut und der Preis war für finnische Verhältnisse schwer in Ordnung.
Mit vollen Bäuchen gingen wir danach noch am Hafen entlang und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher in die Brauerei in Turku. Danach waren wir alle glücklich und zufrieden und machten uns auf den Weg Richtung Bahnhof.
Um 20.00 Uhr ging unser Zug Richtung Helsinki. Müde und ein paar Eindrücke reicher kamen wir um 22.00 Uhr in Pasila an und verabschiedeten uns von "unseren" Jungs.
Unser 1. Ausflug war wirklich gelungen...!
Montag, 30. August 2010
Ab in das Studentenleben in Helsinki...
Am Montag, 23.8.2010 ging für uns nun wieder das Uni/FH leben los...
Zu unserem Glück hat keiner von uns beiden einen frühen Morgenkurs, das heißt...LAAAANGGEE SCHLAFEN :-) zumindest bis 9:00 :-)
Da wir uns beide für jeden Kurs extra anmelden mussten, konnten wir unseren Studenplan frei gestalten, das heißt, nur 3-4 Tage Uni pro Woche!! :-)
Wir beiden haben nur den Finnischkurs gemeinsam, und der Kurs ist echt ein Wahnsinn.. Also ob wir diese Sprache je erlernen werden, steht in den Sternen! Ein paar Sätze und Wörter haben wir schon gelernt,..nur ob und wie lange wir uns diese merken werden, bleibt abzuwarten!
Zu unserem Glück hat keiner von uns beiden einen frühen Morgenkurs, das heißt...LAAAANGGEE SCHLAFEN :-) zumindest bis 9:00 :-)
Da wir uns beide für jeden Kurs extra anmelden mussten, konnten wir unseren Studenplan frei gestalten, das heißt, nur 3-4 Tage Uni pro Woche!! :-)
Wir beiden haben nur den Finnischkurs gemeinsam, und der Kurs ist echt ein Wahnsinn.. Also ob wir diese Sprache je erlernen werden, steht in den Sternen! Ein paar Sätze und Wörter haben wir schon gelernt,..nur ob und wie lange wir uns diese merken werden, bleibt abzuwarten!
Donnerstag, 26. August 2010
Die Reise beginnt.....
Am 17.8.2010 war es nun soweit, Kathi und Kerstin haben die Reise nach Finnland angetreten.
Um 16:25 ging der Flug von Wien nach Frankfurt, und dort nach 1,5 Std Aufenthalt weiter nach Helsinki.
Im Flieger hab ich dann von Kati erfahren, dass es doch eine Zeitverschiebung gibt… naja, besser spät als nie erfahren :-)
Vom Flughafen wurden wir dann von Tutoren abgeholt, und die zeigten uns den Weg mit dem Bus zu unserer Wohnung.
Mit ca. 33 kg Gepäck bewaffnet, müde, aufgeregt, erschöpft und froh das es einen Lift in den 8ten Stock gibt, kamen wir um 1 Uhr nachts (nach finnischer Zeit) endlich in der Wohnung an!
Wir wurden gleich herzlich von unseren Mitbewohnerinnen empfangen. Am ersten Abend lernten wir Olga aus Deutschland, Delphin aus Frankreich und Olga aus Frankreich kennen.
Bis wir alles Wichtige besprochen hatten, die erste Drohung bekamen („If you damage my water heater, I´ ll kill you) und dann endlich im Bett waren, war es schon halb 3…. :-)
Die erste Nacht im neuen Heim war noch sehr ungewohnt…den einen plagt das Heimweh mehr, die andere weniger. An das neue Bett, und die ersten Nächte ohne richtige Bettwäsche müssen wir uns erst gewöhnen :-)
18.8. Die Woche beginnt,...
Am Mittwoch, 18.8. um 10:00 war es nun soweit, die „Welcome days“ beginnen. In der Früh lernten wir noch unsere 4te Mitbewohnerin kennen, Susi aus Österreich kennen. Also noch mehr Verstärkung aus der schönen Heimat :-)
Danach gings ab in die Uni, da aber 3 verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen, kann man sich glaub ich gut vorstellen wie groß das Chaos am Anfang war, vor allem was das gleichzeitige Verlassen der Wohnung betraf…. Natürlich kamen wir zu spät…
Wir wurden Tutoren zugeteilt und durch die Uni geführt, haben verschiedene Ausweise ausgefüllt, Busticket geholt, Bibliothek besichtigt, Zug getestet… usw… Ziemlich viel für einen Tag, aber wir haben es gut überstanden :-)
Die Uni ist sehr gut organisiert, und durch die Tutoren wird uns der Anfang wirklich sehr erleichtert… Ansonsten wären wir wahrscheinlich schon ein paar Mal verloren gegangen :-)
Nach diesem Tag haben wir die finnischen Supermärkte erkundet, und zu unserem Glück einen „Lidl“ entdeckt… Europa sei Dank! Man merkt erst jetzt, wie gut man sich eigentlich Verpackungen merkt, wenn man in einem Land ist in dem man kein Wort versteht… Wir haben alles gefunden, Dank der Wiedererkennung von Verpackungen!!!!
19.8. I Tour durch Helsinki
Am nächsten Tag wurden wir in kleinere Gruppen geteilt, in denen erhielten wir unsere Passwörter, Zugangsdaten etc. Danach hatten wir ein Gespräch mit unserer internationalen Koordinatorin bezüglich unserer Kurse.
Kathi hatte nichts zu ändern, sie hat von Anfang an gut gewählt, ich musste hingegen Kurse ändern/streichen/umbuchen… Aber nur haben wir beide endlich einen fixen Stundenplan
Am selben Tag hab wir dann spontan beschlossen nun endlich die Stadt kennen zu lernen. Mit dem Zug ging es dann ins Zentrum (fährt alle paar min. von unserer Wohnung weg, und ist ein paar min. drauf Mitten im Zentrum). Dort gingen wir die verschiedenen Einkaufsstraßen ab, schlenderten entlang/durch die Esplanade, fanden dann endlich das Meer und den Hafen :-), den wunderschönen Dom und die Uspenski Kathedrale.
Danach trafen wir noch mehrere Studienkollegen mit denen wir gemeinsam mit der Fähre nach Suomelina (kleine Festungsinsel vor Helsinki) fuhren.
Dort spazierten wir viel herum, machten genügend Fotos, genossen den schönen Ausblick nach Helsinki und schnupperten gute finnische Meerluft.
20.8.Helsinki auch bei Nacht...
Am nächsten Tag machten wir mit allen Erasmus Studenten gemeinsam eine Bustour durch Helsinki, in der wir nun noch mehr Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekamen. (z.B. Felsenkirche, Olympiastadion, Oper, Finlandiahall…)
Die Bustour war wirklich gut organisiert, und wir haben wirklich viel von der Stadt gesehen, (und vorallem auch gehört, da unsere Reisebegleiterin glaub ich hauptsächlich Seniorengruppen hat, und die Lautstärke ihres Sprechens dementsprechend angepasst war)
Am Abend waren wir dann bei unserer ersten Helsinki Party " Welcome Party for Exchange Students" :-)
und da gehören wir jetzt schließlich auch dazu..... :-)
An dem Abend haben wir beide nicht nur viele neue Kollegen (besser) kennen gelernt, sondern auch die verschiedenen Ciderarten mal durchgekostet, wobei das wahrscheinlich nur ein Bruchteil von dem war, was sie hier wirklich anbieten.... Ungefähr 4 Cider, einen Hamburger von MC Donalds, einem Besuch in einer finnischen Karaokebar später kamen wir dann endlich wieder im Bett an!!!
21.8. Ein bisschen mehr zu Hause ...
Am nächsten Tag fuhren wir am Nachmittag endlich zu IKEA!!!!! Seit diesesm Einkauf fühlt man sich wirklich schon viel wohler in der Wohung, denn nun haben wir endlich eine richtige Decke,Polster, Geschirr etc...
Das Einleben kann also nun beginnen..... :-)
Das Abendprogramm das wir an diesem Samstag hatten werden wir sicher auch so schnell nicht vergessen, denn wir hatten die Möglichkeit U2 LIVE zu hören :-) Da das Stadion von unserer Wohung nicht weit weg ist, haben wir uns dorthin auf en Weg gemacht, und das Konzert dort auf einem kleinen Hügel vor dem Stadion genossen....
Das hat Stil!!!!! :-)
Um 16:25 ging der Flug von Wien nach Frankfurt, und dort nach 1,5 Std Aufenthalt weiter nach Helsinki.
Im Flieger hab ich dann von Kati erfahren, dass es doch eine Zeitverschiebung gibt… naja, besser spät als nie erfahren :-)
Vom Flughafen wurden wir dann von Tutoren abgeholt, und die zeigten uns den Weg mit dem Bus zu unserer Wohnung.
Mit ca. 33 kg Gepäck bewaffnet, müde, aufgeregt, erschöpft und froh das es einen Lift in den 8ten Stock gibt, kamen wir um 1 Uhr nachts (nach finnischer Zeit) endlich in der Wohnung an!
Wir wurden gleich herzlich von unseren Mitbewohnerinnen empfangen. Am ersten Abend lernten wir Olga aus Deutschland, Delphin aus Frankreich und Olga aus Frankreich kennen.
Bis wir alles Wichtige besprochen hatten, die erste Drohung bekamen („If you damage my water heater, I´ ll kill you) und dann endlich im Bett waren, war es schon halb 3…. :-)
Die erste Nacht im neuen Heim war noch sehr ungewohnt…den einen plagt das Heimweh mehr, die andere weniger. An das neue Bett, und die ersten Nächte ohne richtige Bettwäsche müssen wir uns erst gewöhnen :-)
18.8. Die Woche beginnt,...
Am Mittwoch, 18.8. um 10:00 war es nun soweit, die „Welcome days“ beginnen. In der Früh lernten wir noch unsere 4te Mitbewohnerin kennen, Susi aus Österreich kennen. Also noch mehr Verstärkung aus der schönen Heimat :-)
Danach gings ab in die Uni, da aber 3 verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen, kann man sich glaub ich gut vorstellen wie groß das Chaos am Anfang war, vor allem was das gleichzeitige Verlassen der Wohnung betraf…. Natürlich kamen wir zu spät…
Wir wurden Tutoren zugeteilt und durch die Uni geführt, haben verschiedene Ausweise ausgefüllt, Busticket geholt, Bibliothek besichtigt, Zug getestet… usw… Ziemlich viel für einen Tag, aber wir haben es gut überstanden :-)
Die Uni ist sehr gut organisiert, und durch die Tutoren wird uns der Anfang wirklich sehr erleichtert… Ansonsten wären wir wahrscheinlich schon ein paar Mal verloren gegangen :-)
Nach diesem Tag haben wir die finnischen Supermärkte erkundet, und zu unserem Glück einen „Lidl“ entdeckt… Europa sei Dank! Man merkt erst jetzt, wie gut man sich eigentlich Verpackungen merkt, wenn man in einem Land ist in dem man kein Wort versteht… Wir haben alles gefunden, Dank der Wiedererkennung von Verpackungen!!!!
19.8. I Tour durch Helsinki
Am nächsten Tag wurden wir in kleinere Gruppen geteilt, in denen erhielten wir unsere Passwörter, Zugangsdaten etc. Danach hatten wir ein Gespräch mit unserer internationalen Koordinatorin bezüglich unserer Kurse.
Kathi hatte nichts zu ändern, sie hat von Anfang an gut gewählt, ich musste hingegen Kurse ändern/streichen/umbuchen… Aber nur haben wir beide endlich einen fixen Stundenplan
Am selben Tag hab wir dann spontan beschlossen nun endlich die Stadt kennen zu lernen. Mit dem Zug ging es dann ins Zentrum (fährt alle paar min. von unserer Wohnung weg, und ist ein paar min. drauf Mitten im Zentrum). Dort gingen wir die verschiedenen Einkaufsstraßen ab, schlenderten entlang/durch die Esplanade, fanden dann endlich das Meer und den Hafen :-), den wunderschönen Dom und die Uspenski Kathedrale.
Danach trafen wir noch mehrere Studienkollegen mit denen wir gemeinsam mit der Fähre nach Suomelina (kleine Festungsinsel vor Helsinki) fuhren.
Dort spazierten wir viel herum, machten genügend Fotos, genossen den schönen Ausblick nach Helsinki und schnupperten gute finnische Meerluft.
20.8.Helsinki auch bei Nacht...
Am nächsten Tag machten wir mit allen Erasmus Studenten gemeinsam eine Bustour durch Helsinki, in der wir nun noch mehr Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekamen. (z.B. Felsenkirche, Olympiastadion, Oper, Finlandiahall…)
Die Bustour war wirklich gut organisiert, und wir haben wirklich viel von der Stadt gesehen, (und vorallem auch gehört, da unsere Reisebegleiterin glaub ich hauptsächlich Seniorengruppen hat, und die Lautstärke ihres Sprechens dementsprechend angepasst war)
Am Abend waren wir dann bei unserer ersten Helsinki Party " Welcome Party for Exchange Students" :-)
und da gehören wir jetzt schließlich auch dazu..... :-)
An dem Abend haben wir beide nicht nur viele neue Kollegen (besser) kennen gelernt, sondern auch die verschiedenen Ciderarten mal durchgekostet, wobei das wahrscheinlich nur ein Bruchteil von dem war, was sie hier wirklich anbieten.... Ungefähr 4 Cider, einen Hamburger von MC Donalds, einem Besuch in einer finnischen Karaokebar später kamen wir dann endlich wieder im Bett an!!!
21.8. Ein bisschen mehr zu Hause ...
Am nächsten Tag fuhren wir am Nachmittag endlich zu IKEA!!!!! Seit diesesm Einkauf fühlt man sich wirklich schon viel wohler in der Wohung, denn nun haben wir endlich eine richtige Decke,Polster, Geschirr etc...
Das Einleben kann also nun beginnen..... :-)
Das Abendprogramm das wir an diesem Samstag hatten werden wir sicher auch so schnell nicht vergessen, denn wir hatten die Möglichkeit U2 LIVE zu hören :-) Da das Stadion von unserer Wohung nicht weit weg ist, haben wir uns dorthin auf en Weg gemacht, und das Konzert dort auf einem kleinen Hügel vor dem Stadion genossen....
Das hat Stil!!!!! :-)
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