Da Kerstin sooo fleißig über unser Hüttenwochenende geschrieben hat, werde ich nun auch noch meinen Senf über unsere St. Petersburg-Reise dazu geben!
Angefangen hat alles damit, dass wir am Montag um 7.00 Uhr in der Früh vor unserer Universität auf die immer zu spät kommenden Spanier gewartet haben. Nach einer guten halben Stunde konnte es dann endlich losgehen! Die Busfahrt war eigentlich ganz ok und um 15.00 Uhr waren wir dann auch endlich in St. Petersburg. Unser Hotel war ein riesiger Betonblock mit mehr als tausend Zimmern. Am Abend hatten wir dann auch schon unseren ersten Programmpunkt: Ballett „Schwanensee“ im Hermitage Theater.
Unser erster Eindruck nach diesem Tag von Russland: unfreundliche Menschen, die kaum Englisch sprechen, tägliche Staus und außergewöhnliche Bauten in der ganzen Stadt verteilt.
Am Dienstag ließen wir uns beim Frühstück nichts abgehen und machten uns dann anschließend auf dem Weg zum Bus, wo unser Guide bereits auf uns wartete! Eine City Tour stand auf dem Programm. Nach ca. 3 Stunden waren wir dann bestens über St. Petersburg informiert. Im Anschluss ging es dann zur Hermitage – ein tolles Museum in mitten von St. Petersburg – und waren von den Räumen und Ausstellungsstücken schwer begeistert!
Das Highlight des Tages war wohl der River Cruise durch die Kanäle von St. P. – Prosecco versüßte uns zusätzlich noch die Fahrt! ;-)
Am Mittwoch stand für uns nur Catherine’s Palace auf dem Programm…um dort hin zu gelangen mussten wir erst ca. 1,5 Stunden mit dem Bus fahren. Aber die Fahrt hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die Sommerresidenz erstrahlte im kitschigen babyblau und die prunkvollen Räume und Säle ließen auf einen verschwenderischen Lebensstil schließen. Erwähnenswert ist auch der sogenannte „Amber Room“. Dieser ist an den Wänden mit Bernstein versehen und es funkelte und blitzte wohin man auch sah. Leider durften dort keine Fotos gemacht werden.
Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung und so machten wir uns auf den Weg in das Stadtzentrum von St. Petersburg. An diesem Tag hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, denn es war strahlend blauer Himmel. Unser Guide erklärte uns dann, dass St. P. auch die „Stadt des Regens“ genannt wird – wir konnten uns also glücklich schätzen…
Die Innenstadt ist sehr beeindruckend! Allein schon die kyrillische Sprache mit der ich, im Gegensatz zur Kerstin, gar nicht vertraut bin! Allerdings ist Shoppen gehen in St. P. teurer als in Helsinki bzw. Mitteleuropa!
Den Donnerstagmorgen starteten wir natürlich wieder mit einem herzhaften Frühstück in unserem Hotel und danach erkundeten wir auf eigener Faust die restlichen Sehenswürdigkeiten, die wir bis zu dem Zeitpunkt noch nicht gesehen hatten! Wir ließen uns nichts abgehen und waren immer für kleine Kaffee- bzw. Esspausen zu haben.
Die Abende verbrachten wir entweder gemeinsam im Hotelzimmer, in einer Bar oder in einem Restaurant in der Innenstadt. Das Leben dort ist auf alle Fälle günstiger als zB in Österreich bzw. Helsinki. Im Stadtzentrum selbst waren die Preise jedoch gesalzen…
Somit war dann auch schon unser letzter Tag angebrochen und um 12 Uhr hieß es raus aus den Zimmern und ab zum Bus. Wir machten noch zwei letzte Stopps: in Wyborg und beim Duty Free Shop kurz vor der finnischen Grenze. Den Trip nach Wyborg hätten wir uns sparen können, die „Stadt“ war winzig und es gab nicht zum sehen bzw. zu tun.
St. Petersburg war wirklich eine Reise wert und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann nochmal dorthin fahren werde…dann auf alle Fälle mit meinem Freund, denn St. Petersburg ist eine sehr romantische Stadt und vergleichbar mit Venedig.
Am späten Abend kamen wir dann wieder in Helsinki an mit einem Koffer voll mit neuen Impressionen und Geschichten.
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